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Festgeld nach Ablauf: Was passiert mit Ihrem Geld?

01.04.2026 · 4 Min. Lesezeit

Die Laufzeit Ihres Festgeldes endet bald? Erfahren Sie, welche Optionen Sie haben und worauf Sie unbedingt achten sollten.

Was passiert automatisch bei Fälligkeit?

Am Ende der Laufzeit wird Ihr Festgeld "fällig". Was dann passiert, hängt von Ihrem Vertrag ab: Entweder wird der Betrag samt Zinsen auf Ihr Referenzkonto überwiesen, oder es erfolgt eine automatische Wiederanlage (Prolongation) zu den dann geltenden Konditionen. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen frühzeitig.

Automatische Verlängerung vermeiden

Viele Banken verlängern Festgeld automatisch, wenn Sie nicht rechtzeitig widersprechen. Die Frist liegt meist bei 14 Tagen vor Ablauf. Problem: Die neuen Konditionen sind oft schlechter als aktuelle Marktangebote. Tragen Sie sich einen Erinnerungstermin ein — mindestens 4 Wochen vor Fälligkeit.

Zinsen bei Fälligkeit

Bei den meisten Festgeldangeboten werden die Zinsen am Ende der Laufzeit zusammen mit dem Anlagebetrag ausgezahlt. Bei Laufzeiten über einem Jahr können Zinsen auch jährlich gutgeschrieben werden. Achten Sie darauf, ob die jährlichen Zinsen dem Festgeld zugeschlagen werden (Zinseszins) oder separat ausgezahlt werden.

Ihre Optionen nach Ablauf

Sie haben drei Möglichkeiten: 1) Auszahlung auf Ihr Girokonto und Verwendung für andere Zwecke. 2) Neuanlage bei derselben Bank zu aktuellen Konditionen. 3) Vergleich verschiedener Banken und Anlage beim besten Anbieter. Option 3 ist meist am lukrativsten — ein erneuter Vergleich lohnt sich fast immer.

Checkliste vor Ablauf

4 Wochen vorher: Aktuelle Festgeld-Konditionen vergleichen. 2 Wochen vorher: Bei automatischer Verlängerung Widerspruch einlegen (falls gewünscht). Bei Fälligkeit: Zinsgutschrift prüfen, neues Angebot wählen oder Betrag auszahlen lassen. Tipp: Nutzen Sie die Zeit zwischen Fälligkeit und Neuanlage nicht als Tagesgeld — die Zinsen dort sind deutlich niedriger.

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